Da Kraft und Leistungsreserven bekanntlich nie schaden können, habe ich mich entschlossen „Maxim II“ etwas stärker zu motorisieren als „Maxim“. Statt des vorgeschlagenen 400er Motors habe ich einen 480er Motor eingebaut. Damit es sich auch richtig lohnt, habe ich auch gleich eine Wasserkühlung vorgesehen.

Ob eine Wasserkühlung wirklich notwendig ist, weiß ich natürlich nicht. Aber ich habe hier eine schöne Beschreibung für einen selbstgebauten Kühlmantel gefunden. Den wollte ich einfach mal nachbauen. Außerdem kann es sicherlich auch nicht schaden, seinen Motor zu kühlen. Da ich das Cockpit verändert habe, habe ich ziemlich wenig Platz im Motorbereich. Ein späterer Aus- und Einbau des Motors wird, wenn überhaupt, nur sehr schwer möglich sein. Daher gibt‘s die Kühlung auch gleich.
Der Bau des Kühlmantels ist eigentlich recht einfach. Man braucht dazu zwei Streifen Messingblech (ich habe 0,3 mm Blech genommen). Dann braucht man noch Messingdraht (2 mm), einen Lötkolben, Zinn und ein geschicktes Händchen und Geduld.
Ich habe leider nur einen 15 W Lötkolben. Damit hat das ganze ein wenig länger gedauert. Aber wenn das Messing mal warm ist, geht es ganz gut. Meine Lötnähte sahen zwar ziemlich katastrophal aus, aber nach ein wenig schleifen und polieren sieht es glatt so aus, als ob ich löten könnte …



Wie bereits gesagt, geht es im Motorraum ziemlich beengt zu. Nach oben gibt es im Prinzip keinen Platz. Der hintere Teil des Motor passt gerade so am Spant vorbei. Solange der Boden noch nicht eingebaut ist, geht das Ein- und Ausbauen noch ganz gut. Wenn der aber drin ist, wird es wohl ziemlich schwer. Ich habe auch eine Kühlung der Bürsten vorgesehen. Ob ich die aber wirklich benutzen werde, weiß ich noch nicht. Im Augenblick weiß ich noch nicht, wie ich mit dem Silikonschlauch am Spant vorbeikommen soll. Aber das wird mir schon was schickes einfallen, nehme ich an.
Die Zuleitungen zum Kühlmantel sind so gebogen, dass sie nur ca. 1 mm am Boden vorbeigehen. Mehr Platz war nicht. Ich musste die Zuläufe auch dort anbringen, da ich keinen umlaufenden Mantel bauen konnte. Da wo der Mantel unterbrochen ist, liegt der Motor auf dem Kiel auf.



